Science Fiction: War das Ende von Utopien der Durchbruch der SF?
Ich gebe es zu. Ich gehöre zu den Menschen, die fast jeden Schrott, der als Science-Fiction (SF) angepriesen wird schauen und Vieles lesen, da aber eher nur, was bekannte und relativ ähnliche Vorlieben habende empfehlen. Seit Langem lese ich auch lieber SF als das ich welche schaue. Die digitale Moderne hat schöne Bilder erzeugt, aber es SF Produzenten anscheinend auch zu einfach gemacht, etwas zu produzieren.
Geschaut und Gelesen habe ich dabei Vieles. Besonders am Herzen liegen mir dabei bei den Geschauten momentan die Wiederauflage der Battlestar Galactica-Serie, z.B. dem Pilotfilm Kampfstern Galactica, die zumindest wirklich gut anfängt.
Bei den Bücher ist das natürlich so eine Sache: Da gibt es die Dune-Reihe, z.B. Dune I: Der Wüstenplanet Teil 1 von 2 - die Orginalreihe alleine mit sechs dicken Büchern und dann die Folgebücher mit - ich glaube - auch nochmal sechs oder neun Büchern insgesamt. Bis auf die sogenannten “Häuser”-Bücher aus den jüngeren Reihen sind sie aber alle empfehlenswert. Und dann gibt es noch Peter F. Hamilton, dessen Nights-Dawn-Trilogie (deutsch: Der Armageddon-Zyklus 01. Der Neutronium Alchimist
mich begeistert hat und dessen “Commonwealth-Saga” (z.B. Der Stern der Pandora. Die Commonwealth-Saga 01.
)mich entgegen meiner Erwartungen gefesselt hat. Aber zu den Büchern in Einzelnen möchte ich ein ander Mal ausführlicher schreiben…der Text wieder…
Die Utopie
Für die Definition der Utopie mag man in sein Lexikon oder einfach bei WikiPedia nachschauen.
Eine Utopie ist aus meiner Sicht ein zum Zeitpunkt der Postulierung nicht erreichbarer Zustand. So waren eben Gesellschaftsordnungen verschiedenster Art Utopien. Und eigentlich waren die frühesten Science-Fiction-Romane als noch keiner mit englischen Begriffen um sich zu schmeissen wagte, zeitgenössische Utopien.
Der Begriff Utopie hatte aber immer einen gewissen, wenn nicht wissenschaftlichen, so doch intelektuellen Anklang.
Die Science-Fiction und insbesondere die Space-Opera
Die hier genannten Bücher gehören alle der Untergattung “Space Opera” der SF an. Dabei umschreibt die Space-Opera mehr oder weniger einen relativ weitgehenden Inhalt, der aufgrund der Weite eben auch eine entsprechende Größe hat. Mich reizt die Space-Opera insofern, als das das Eintauchen in eine Welt möglich ist, die ggf. gut ausgearbeitet sein kann.
Der Autor einer Space-Opera hat im Grunde die Möglichkeit, sich technisch, inhaltlich und/oder soziologisch auszutoben.
Natürlich gelingt das auch außerhalb einer Space-Opera, aber oftmals müsse bei einem z.B. 300-500 Seiten dicken Einzelbuch aufgrund der Entwicklung der Geschichte des Buches Zugeständnisse gemacht werden.
Gute SF, gute Space-Operas bieten soziologische Ausblicke
Eines der besten Beispiele hierfür ist Neal Stephensons (Snow Crash), das z.B. im Hinblick auf die Entwicklung des Internets bzw. des dort genutzten Netzes, der Schnittstellen zu dem Netz (heute also Tastaturen und Bildschirme) und den möglichen, gesellschaftlichen Folgen.
Die Bücher werden wie gesagt sicherlich noch im Einzelnen ausgeführt - sowohl für Leser wie auch rein interessierte Nichtleser - das muss man ja klar trennen, sonst dreht jemand durch.
Interessant - und das war die eigentliche Absicht dieses Artikels - ist aber die Ersetzung der Utopien durch die SF. Oder ist die SF lediglich die technisierte Antwort der heutigen Moderne auf die eher rein gesellschaftlich ausgerichtete Utopien des 18ten und ausgehenden 19ten Jahrhunderts?
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